Amalgamausleitung
GrundlagenIn Deutschland werden Zähne mit jährlich etwa 20 Tonnen Amalgam gefüllt. Chemisch/physikalisch handelt es sich bei dieser Mischung aus verschiedenen Metallen (u.a. Silber, Zinn, Kupfer) mit Quecksilber nicht um eine vollständig stabile Verbindung. Bestandteile des Amalgam gelangen also über den Verdauungstrakt und die Lunge (durch Einatmen) in den Körper. Sie werden in verschiedenen inneren Organen abgelagert. Vorgehen?Sobald das Amalgam unter Schutzvorkehrungen (z.B. Kofferdam) mit Spezialgerät aus den Zähnen entfernt wurde, kann mit einer Ausleitung der Amalgambelastung aus dem Körper begonnen werden. Verschiedene Ausrichtungen der Medizin haben unterschiedliche Methoden hervorgebracht: Medikamentöse Begleittherapie: verschiedene Medikamente können Schwermetalle wie Quecksilber oder Blei binden die damit über den Darm oder die Nieren ausgeschieden werden können. Homöopathie: Individuelle Einzel- oder Komplexmittel in hoher homöopathischer Verdünnung, die vom spezialisierten Arzt ausgewählt werden, führen zu einer Lösung der Schwermetalle aus Verbindungen im Körper und begünstigen dadurch die Ausscheidung. Akupunktur: Als Bestandteil der TCM (traditionell chinesischen Medizin) macht sich die Akupunktur in der klassischen Behandlung mit Nadeln die körpereigenen Funktionssysteme zu Nutze und unterstützt damit den Körper in der Befreiung von belastenden Stoffen. Elektronische Verfahren: Verschiedene Methoden, wie z.B. Bioresonanzverfahren arbeiten mit "Schwingungen" des Körpers, indem sie deren Muster mittels verschiedener elektronischer Geräte ändern. Folgen?Der Körper besitzt "eingebaute" Filter- und Ausscheidungsfunktionen, die fortwährend einen Teil der Entgiftung des Organismus übernehmen. Ab einer gewissen Größenordnung sind diese Funktionen überfordert. Die genannten Ausleitverfahren dienen dazu, die Aufgaben des Organismus als Filter für Umweltgifte und Schadstoffe wirkungsvoll zu unterstützen. Maßnahmen?In der zahnärztlichen Praxis muß neben der Ausleitung auf einen Erhalt der Kaufunktion geachtet werden. Dabei kommt es auf die geeignete Versorgungsart und Materialauswahl an. Eine vorteilhafte Methode ist hierbei die Verwendung von keramischen Inlays und/oder Kronen.
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